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Berufsbildende Schulen Buxtehude

 
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Hier finden Sie aktuelle Berichte aus dem Schulalltag der Berufsbildenden Schulen Buxtehude.
arrow  Eindämmung des Coronavirus
arrow  Neue Maschinen für die Metallbearbeitung
arrow  Informationsfahrten zu Bundeswehrstandorten
arrow  Die Sklaverei haben wir auch abgeschafft!
 
Eindämmung des Coronavirus   22.05.2020


Bitte lesen Sie das Informationsblatt zu Maßnahmen der persönlichen Hygiene. Bitte beachten Sie, dass die Anreise in Fahrgemeinschaften rechtlich problematisch sein kann.

Klassen werden - soweit erforderlich - in kleinere Gruppen eingeteilt und zum Teil nur tageweise geführt. Nähere Informationen erhalten Sie über Ihre Klassenlehrkräfte.

Link: Die nächsten Prüfungstermine!

  • Die Berufsberatung der Agentur für Arbeit wird zur Zeit als telefonische Auskunft und Beratung durchgeführt:


     
  • Die Schule ist während der Arbeitszeiten von Montag bis Freitag unter der Telefonnummer 04161 55570 erreichbar und im Schulbüro wird durchgehend gearbeitet. Persönliche Kontakte sollen aber vermieden werden, deshalb melden Sie sich im Falle eines Gesprächswunschs telefonisch an. Soweit irgend möglich, werden wir Ihr Anliegen klären, ohne dass es eines persönlichen Kontaktes bedarf. Nutzen Sie bitte im Falle von Nachfragen die immer vorrangig die technischen Möglichkeiten der Kommunikation.
     
  • Sämtliche Schulfahrten, Schüleraustauschfahrten und unterrichtsbedingte Fahrten zu außerschulischen Lernorten wurden bis zum Ende des Schuljahres ebenfalls abgesagt.
     
  • Prüfungen der IHK, die für die nächsten Wochen angesetzt wurden, werden nach einem neuen Terminplan durchgeführt. Nähere Informationen erhalten Sie bei der IHK Stade: www.stade.ihk24.de/corona-update
Bitte achten Sie auf weitere Informationen, die wir an dieser Stelle bekanntgeben werden.

Schröder
Schulleiter
aktualisiert 23.05.2020
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Neue Maschinen für die Metallbearbeitung   19.05.2020

Heute wurden fünf neue Werkzeugmaschinen für die beiden Metallwerkstätten der BBS Buxtehude geliefert. Sie sind der Ersatz für die über 35 Jahre alten Maschinen, die in einer Ausbildungswerkstatt mehr gefordert werden als im "normalen" Betrieb. Aufgestellt werden die drei Drehmaschinen und zwei Fräsen in den kommenden Tagen durch eine Fachfirma. Eine Drehmaschine wird noch nachgeliefert. Dann stehen in jeder Werkstatt wieder 4 funktionstüchtige und Dreh- und 2 Fräsmaschinen zur Verfügung. Daneben verfügt die Schule im Metallbereich auch noch über zwei moderne CNC-Bearbeitungszentren.
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Informationsfahrten zu Bundeswehrstandorten   09.03.2020
In Rotenburg, rechts Hauptmann Sebastian BrollIn Rotenburg, rechts Hauptmann Sebastian Broll













In Jagel bei Schleswig

Auf Vermittlung und Einladung des Jugendoffiziers der Bundeswehr in Lüneburg, Herrn Hauptmann Sebastian Broll, jugendoffizer.eu, fuhren ca. 160 Schülerinnen und Schüler, sowie sieben Lehrkräfte unserer Schule im Februar 2020 zu eintägigen Informationsfahrten zum Heer nach Rotenburg und zur Luftwaffe nach Jagel bei Schleswig. Hier stellten die Verbände ihre Aufgaben und Ausrüstungen umfangreich und sehr offen vor. Ebenso gab es sehr ehrliche Diskussionen und Gespräche zwischen Schülerinnen und Schülern und den Soldatinnen und Soldaten. Am Ende dieser vier Informationstage gab es bei uns sehr viel konkretere Vorstellungen über den Auftrag und den Alltag der Soldatinnen und Soldaten sowie den Zivilbeschäftigten bei der Bundeswehr.
Für die Zukunft sind weitere gemeinsame - auch durchaus mal kontroverse - Diskussionen und Informationen zum Auftrag der Bundeswehr an unserer Schule angedacht. Alle Beteiligten danken Herrn Studienrat Henning Fuhrken fur die engagierte Organisation dieses Kontaktes mit der Bundeswehr.
 
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Die Sklaverei haben wir auch abgeschafft!   25.02.2020

Vortrag zur Prostitution an den Berufsbildenden Schulen Buxtehude


Vor den Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen des Beruflichen Gymnasiums der BBS Buxtehude hielt die Autorin und Vertreterin des Vereins Sisters e.V. Gisela Jaspersen einen Vortrag über Mädchen- und Frauenprostitution. In seiner Begrüßung wies Ulrich Stahl auf die Tatsache hin, dass Deutschland mittlerweile Sextouristen aus aller Welt anlockt und als das Bordell Europas gilt.
Dies bestätigt auch Giesela Jaspersen, die umfangreiche Recherchen für ihr Buch „Liebe Männer, wir müssen reden!“ durchgeführt hat, in ihrem Vortrag. Da Prostitution immer mit Menschenhandel einhergeht, findet 4/5 des europäischen und 1/10 des weltweiten Menschenhandels in Deutschland statt. Dabei kommen die meisten Prostituierten aus den armen osteuropäischen Ländern.
Allein in Buxtehude gebe es 6 und in Stade 13 angemeldete Prostitutionsstätten. Über die Zahl der in Deutschland arbeitenden Prostituierten gebe es keine Statistik. Man sei auf Schätzungen angewiesen. Es wird davon ausgegangen, dass täglich 1,2 Millionen Männer in Deutschland eine Prostituierte aufsuchen und mit der Prostitution ein Umsatz von 14,5 Milliarden Euro erzielt werden. Da sei es verständlich, dass die Lobby massiv versucht, ein positives Bild der Prostitution zu malen.
Dem gegenüber stehen die Erkenntnisse, dass fast alle Frauen, die in der Prostitution tätig sind, in der Kindheit Gewalt- und/oder Missbrauchserfahrungen gemacht haben. Häufig sind sie nach einem Ausstieg stärker traumatisiert als Soldaten, die aus Kampfeinsätzen zurückkehren. Ausführlich erläuterte Frau Jaspersen den Schülerinnen und Schülern, welche psychologischen Vorgänge es den Prostituierten ermöglichen, den ständigen Missbrauch durch die Freier zu ertragen. In Untersuchungen habe sich gezeigt, dass 90 % der Prostituierten auch nach dem Ausstieg Angst und Ekel vor Männern haben. Die durchschnittliche Lebenserwarteung von Prostituierten weltweit betrage nur 33 Jahre.
Neben vielen weiteren Fakten und Zahlen ging die Rednerin auch noch auf die sogenannten Loverboys ein. Diese setzen geschickt die Gefühl junger Frauen ein, um sie in die Prostitution zu zwingen.
Nach einer Fragerunde zum Ende der Veranstaltung erntete Frau Jaspersen für ihren interessanten und kurzweiligen Vortrag viel Applaus von den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften.
Ein Bild des Vortrages aufgreifend, äußerte Ulrich Stahl die Hoffnung: „Die Sklaverei haben wir auch abgeschafft, vielleicht eines Tages auch die Prostitution.“

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